Jackson Pollock : Meister des Abstrakten Expressionismus
Meine Damen und Herren, bereiten Sie sich darauf vor, in das explosive Universum von Jackson Pollock einzutauchen, dem Künstler, der die Konventionen der modernen Kunst wie ein Rock'n'Roll-Tänzer unter Drogen wirbeln ließ!
Die Pollock-Revolution: Wenn Kunst „Splash" macht!

Jackson Pollock ist nichts weniger als das Erdbeben, das die Welt der zeitgenössischen Kunst und des Abstrakten Expressionismus in den 1940er und 1950er Jahren erschütterte. Seine revolutionäre Technik des Drippings, die er 1947 entwickelte, hat unsere Wahrnehmung dessen, was ein Kunstwerk sein kann, grundlegend verändert.
Wie der Kunstkritiker Clement Greenberg, großer Verfechter Pollocks, so treffend sagte: Pollock hat alle Grenzen zwischen Kunst und Leben aufgehoben.
[1] Dieser Ansatz katapultierte Pollock in die Rolle der Leitfigur der New Yorker Schule und machte Amerika zum neuen Zentrum der Kunstwelt.
Abstraktes Gemälde Blau und Weiß – Dripping
Der Kunsthistoriker Michael Leja betont: Pollock gelang es, einen Malstil zu entwickeln, der die Energie und Freiheit des Amerika der Nachkriegszeit zu verkörpern schien.
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Der Alchemist des Action Painting: Geburt einer revolutionären Technik

In den 1940er Jahren begann Pollock mit dem Dripping zu experimentieren. Inspiriert von den Sandmalereien der Navajo-Indianer legte er seine Leinwände auf den Boden und schleuderte die Farbe in einem frenetischen Ballett darauf.
Das Ergebnis? Werke von wilder Energie, wie „Lavender Mist" (1950) oder „Blue Poles" (1952). Pollock selbst erklärte seinen Prozess: Wenn ich in meinem Gemälde bin, bin ich mir nicht bewusst, was ich tue. Erst nach einer Art „Erkennungsphase" sehe ich, was ich beabsichtigt habe.
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Der Künstler Willem de Kooning, Zeitgenosse Pollocks, erklärte: Jackson hat das Eis für uns alle gebrochen.
[4] Dieser einfache Satz fasst Pollocks revolutionären Einfluss auf seine Zeitgenossen und die moderne Kunst im Allgemeinen zusammen.
Triumph und Fall: Ruhm, Alkohol und Tragödie

Die 1950er Jahre markieren den Höhepunkt von Pollocks Karriere. 1949 fragte das Magazin Life, ob dieser Unruhestifter nicht der größte lebende Maler der Vereinigten Staaten
sei. [5]
Doch der Erfolg hat seinen Preis. Pollock, der gegen Alkoholismus kämpfte, geriet unter enormen Druck. Seine Beziehung zur Künstlerin Lee Krasner, die er 1945 heiratete, war entscheidend. Die Kunsthistorikerin Barbara Rose stellt fest: Ohne Lee ist es fraglich, ob Pollock überhaupt hätte funktionieren können, geschweige denn malen.
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Tragischerweise starb Pollock 1956 bei einem Autounfall im Alter von nur 44 Jahren. Doch sein Einfluss auf die zeitgenössische Kunst dauert an.
Das Erbe eines Revolutionärs: Pollock, der Mann, der die Kunst veränderte
Pollocks Einfluss auf das moderne Gemälde ist unermesslich. Künstler wie Helen Frankenthaler und Morris Louis wurden direkt von seiner Technik beeinflusst. Selbst spätere Bewegungen wie die Pop Art verdanken viel der Befreiung der malerischen Geste, die Pollock initiierte.
Heute sind seine Werke nationale Schätze. „Blue Poles" wurde beispielsweise 1973 von der National Gallery of Australia für 2 Millionen australische Dollar erworben. 2016 wurde sein Wert auf über 350 Millionen Dollar geschätzt, so der Direktor der Galerie, Gerard Vaughan. [7]

Ein Erbe, das weiterhin Wellen schlägt
Jackson Pollock hat mit seinen abstrakten Leinwänden die Welt der Kunst wie kein anderer vor ihm erschüttert und uns daran erinnert, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Seine Arbeit hat Dialoge mit anderen Formen des Abstrakten Expressionismus eröffnet, wie Mark Rothko und Barnett Newman, und Künstler wie Willem de Kooning, Franz Kline und Cy Twombly beeinflusst. Sein Einfluss ist in der zeitgenössischen Kunst weiterhin spürbar, was beweist, dass seine Farbspritzer einen unauslöschlichen Abdruck in der Kunstgeschichte hinterlassen haben.
Wenn Sie das nächste Mal eine abstrakte Malerei sehen, die Sie die Stirn runzeln lässt, denken Sie an unseren Freund Jack. Und wer weiß? Vielleicht werden auch Sie Lust bekommen, sich im Dripping zu versuchen!
Referenzen
- Greenberg, C. (1948). "The Crisis of the Easel Picture". Partisan Review.
- Leja, M. (1993). "Reframing Abstract Expressionism: Subjectivity and Painting in the 1940s". Yale University Press.
- Pollock, J. (1947-48). "My Painting". Possibilities 1.
- Karmel, P. (1999). "Jackson Pollock: Interviews, Articles, and Reviews". The Museum of Modern Art.
- Time Magazine. (1949, August 8). "Jackson Pollock: Is he the greatest living painter in the United States?"
- Rose, B. (1983). "Lee Krasner: A Retrospective". The Museum of Modern Art.
- Snowdon, K. (2016, July 7). "Jackson Pollock's Blue Poles Now Worth $350 Million, Art Expert Says". Huffington Post Australia.
