Le Baiser de Gustav Klimt : Chef-d'œuvre d'Amour et d'Or

Der Kuss von Gustav Klimt : Meisterwerk der Liebe und des Goldes

Stellen Sie sich einen Augenblick vor: eine leidenschaftliche Umarmung, in der Zeit eingefroren, umhüllt von einem goldenen Rahmen, der das Licht einer ewigen Sonne einzufangen scheint. Genau diese Magie hat Gustav Klimt mit Der Kuss (Le Baiser) gelungen – diesem absoluten Meisterwerk, das die Herzen mehr als ein Jahrhundert nach seiner Entstehung noch immer bewegt. Zwischen 1907 und 1909 gemalt, transzendiert dieses mit Blattgold bedeckte Ölgemälde die bloße Darstellung eines Kusses: Es wird zur visuellen Meditation über die Liebe, die mystische Vereinigung und die Verschmelzung zweier Seelen in einer heiligen Dimension.

Das Wesentliche in 30 Sekunden

Der Kuss von Gustav Klimt ist der Höhepunkt seiner Goldenen Periode, die von 1899 bis 1910 reichte. Dieses monumentale quadratische Gemälde von 180 × 180 cm, das seit 1908 im Belvedere in Wien aufbewahrt wird, kombiniert Ölmalerei und Blattgold-Applikationen und erzeugt damit eine atemberaubende visuelle Wirkung. Die geometrischen Muster, die die Kleidung der Liebenden schmücken – Rechtecke für den Mann, Kreise für die Frau – symbolisieren die Dualität und Komplementarität der Geschlechter. Das Werk ist direkt von den byzantinischen Mosaiken in Ravenna inspiriert, die Klimt während seiner Italienreise 1903 entdeckte und in eine moderne Vision der romantischen Liebe verwandelte.

5 wichtige Fakten

  1. Außergewöhnliches quadratisches Format: 180 × 180 cm – eine monumentale Dimension, die eine perfekte und immersive Harmonie erzeugt

  2. Revolutionäre Technik: Kombination von Ölmalerei und Blattgold, aufgetragen nach einer von den byzantinischen Mosaiken inspirierten Methode

  3. Sofortiger Ankauf: 1908 vom österreichischen Staat für 25.000 Kronen anlässlich der Kunstschau erworben – eine außergewöhnliche Anerkennung

  4. Geschlechtsspezifische Symbolik: Kontrastierende geometrische Muster (Rechtecke für den Mann, Blumenkreise für die Frau), die die männlich-weibliche Dualität veranschaulichen

  5. Dauerhafter Aufbewahrungsort: In der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien aufbewahrt, ist es eines der meistbesuchten Kunstwerke der Welt

Gustav Klimt: Architekt der Wiener Secession

gustav klimt

Gustav Klimt, geboren am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien, wurde nicht zufällig zum emblematischsten Visionär des österreichischen Jugendstils. Als Sohn eines Goldschmieds, der ihm seine Liebe zum ornamentalen Detail und zu Vergoldungstechniken weitergab, wuchs Klimt in einer Welt auf, in der Kunsthandwerk und Malerei sich auf natürliche Weise verbanden. Diese familiäre Prägung erklärt zu einem großen Teil seine meisterhafte Beherrschung des Goldes in seinen bekanntesten Werken wie Der Kuss oder dem Porträt der Adele Bloch-Bauer.

Gemälde von Gustav Klimt – Leinwände und Reproduktionen

1897 gründete Klimt gemeinsam mit einem Dutzend rebellischer Künstler die Wiener Secession (Wiener Secession), eine revolutionäre Bewegung, die die starren akademischen Konventionen der Epoche brechen wollte. Ihr Wahlspruch, über dem Portal des Secessions-Gebäudes eingraviert, klingt wie ein wahrhaftiges Manifest: „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit." Dieses emblematische Gebäude mit seiner vergoldeten Kuppel wird zum Tempel dieser neuen Ästhetik, die sich den Diktat des Akademismus widersetzt.

Die Epoche des Wien um 1900 ist außerordentlich: Sigmund Freud entwickelt die Psychoanalyse, Gustav Mahler revolutioniert die Sinfonik, und Klimt, umgeben von Mitstreitern wie Josef Hoffmann und Koloman Moser, verändert die Malerei von Grund auf. In diesem einzigartigen kreativen Aufruhr entsteht Der Kuss – das absolute Symbol einer Stadt, die zwischen kaiserlicher Tradition und kühner Moderne tanzt.

Die Goldene Periode: Wenn Gold zur Bildsprache wird

Klimts Goldene Periode erstreckt sich von 1899 bis 1910 – ein außergewöhnliches Jahrzehnt, in dem der Künstler intensiv mit Blattgold experimentierte und dieses kostbare Material in eine echte Kunstsprache verwandelte. Woher stammt diese obsessive Faszination für dieses schimmernde Medium? Die ursprüngliche Inspiration kommt gewiss von seinem Vater, dem Goldschmied – doch den entscheidenden Wendepunkt markierte wirklich erst seine Reise nach Italien 1903, insbesondere sein epiphaner Besuch in Ravenna.

In Ravenna entdeckte Klimt die strahlenden byzantinischen Mosaiken in der Basilika San Vitale, wo das Gold leuchtet, als würden die Wände selbst göttliches Licht atmen. Diese mittelalterlichen religiösen Mosaiken, mit ihren in Gold gehüllten hieratischen Figuren, enthüllten ihm das spirituelle und mystische Potenzial dieses altehrwürdigen Materials. Der Künstler war buchstäblich überwältigt vom byzantinischen Geschmack und den ausgearbeiteten Kompositionen, in denen Blau, Grün und Gold faszinierende Farbenharmonien erzeugen. In seinen Reiseaufzeichnungen, die er regelmäßig an Emilie Flöge, seine Gefährtin, sandte, spricht er von „Mosaiken von unerhörter Pracht", die seinen künstlerischen Ansatz für immer verändern würden.

Klimts Technik geht weit über eine einfache dekorative Goldapplikation hinaus. Er kombiniert traditionelle Ölmalerei mit Gold-, Silber- und sogar Platinblättern – eine seltene und innovative Wahl für die damalige Zeit, die von seiner beständigen Suche zeugt. Anschließend prägt er Muster in diese Metalloberfläche ein, um einen texturierten, dreidimensionalen Effekt zu erzeugen, der seine Figuren je nach Lichtverhältnissen buchstäblich vibrieren lässt. Diese revolutionäre Methode schafft eine lebendige Oberfläche, die sich verändert, atmet und mit dem Umgebungslicht in Dialog tritt.

Der Kuss: Entstehung eines universellen Meisterwerks

Der Kuss entstand zwischen 1907 und 1909, zu einer Zeit, als Klimt tief in der Wiener Secession engagiert und auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Reife war. Das Werk wurde erstmals der Öffentlichkeit bei der Kunstschau 1908 präsentiert, einer großen Wiener Ausstellung, in der Klimt einen eigens von seinem Freund Koloman Moser gestalteten Saal erhielt, um 16 seiner Gemälde zu zeigen. Es war, als hätte man ihm die Schlüssel eines Tempels gegeben, um darin seine Vision des Heiligen zu entfalten!

Das Gemälde, zunächst „Liebespaar" betitelt, löste beim Publikum und den Kritikern sofort eine starke, intensive Wirkung aus. Anders als andere, provokantere Werke Klimts, die Skandal erregt hatten – insbesondere seine Universitätsgemälde –, wurde Der Kuss mit seltenem Enthusiasmus aufgenommen. Die österreichische Regierung erkannte sofort den außergewöhnlichen patrimonischen Wert dieses Werkes und erwarb es für die Moderne Galerie (heute Österreichische Galerie Belvedere) für die beträchtliche Summe von 25.000 Kronen – ein äußerst seltener Ankauf, der seinen Status als sofortige nationale Ikone bezeugt.

Das Gemälde weist ein ungewöhnliches quadratisches Format von 180 cm × 180 cm auf, das der Komposition eine vollkommene Harmonie und eine fast sakrale Dimension verleiht. Die beiden Figuren nehmen die obere Mitte der Leinwand ein und knien auf einem üppigen Blumenbeet, das sie von einem im Hintergrund angedeuteten mysteriösen Abgrund trennt. Diese farbenfrohe Wiese, übersät mit Blumen als Symbol des irdischen Paradieses und der Fruchtbarkeit, stellt den Garten Eden dar, in dem die Liebe in ihrer ganzen Pracht erblüht.

Beschreibung und Symbolik: Die goldene Bildsprache entschlüsseln

Wenn man Der Kuss betrachtet, wird man sofort von dieser umhüllenden goldenen Aura erfasst, die die Liebenden wie ein kostbarer Kokon schützt und sie von der profanen Welt abschirmt. Es ist, als hätte Klimt einen Augenblick der Ewigkeit eingefangen und in verfestigtes Licht gehüllt! Der Mann, dessen Gesicht halb verborgen bleibt, beugt sich mit zurückgehaltener Leidenschaft zu seiner Gefährtin, um ihr einen zarten Kuss auf die Wange zu hauchen. Seine Hände, die das Gesicht der Frau zärtlich umrahmen, drücken gleichzeitig glühende Leidenschaft und unendliche Zärtlichkeit in einer berührend treffenden Geste aus.

Die Frau, am Rand des Abgrunds kniend, die Augen in völliger Hingabe geschlossen, scheint sich ganz diesem schwebenden Augenblick der Ekstase hinzugeben. Ihr Ausdruck vermittelt eine beunruhigende Mischung aus Sinnlichkeit, Gelassenheit und absolutem Loslassen, über die viel geschrieben wurde. Ihre Füße, ungesichert am Rand des Leeren positioniert, klammern sich ans Blumenbeet, als würde sie von unsichtbaren Goldfäden gehalten, die sie am Sturz in den Abgrund hindern.

Die Motive: Eine visuelle Sprache der Dualität

Die geometrischen Muster, die die Kleidung der Liebenden zieren, sind keine bloßen ästhetischen Dekorationen: Sie bilden eine echte strukturierte Symbolsprache. Das Gewand des Mannes ist mit schwarzen, weißen und goldenen Rechtecken und Quadraten bedeckt – harte, geschlossene geometrische Formen, die Stärke, Männlichkeit und das männliche Prinzip in seiner ganzen Kraft symbolisieren.

Im Gegensatz dazu ist das Kleid der Frau mit üppigen Kreisen, organischen Spiralen und leuchtend bunten Blumen geschmückt – universelle Symbole von Weiblichkeit, Sanftheit, Fruchtbarkeit und natürlicher Sinnlichkeit. Dieser auffallende visuelle Gegensatz zwischen männlichen Geraden und weiblichen Kurven veranschaulicht die Komplementarität und Harmonie der Geschlechter in einer fast kosmischen Vision. Der goldene Mantel, der beide umhüllt, verschmilzt ihre beiden unterschiedlichen Welten zu einer heiligen, unteilbaren Einheit.

Die Symbolik des Goldes und der Transzendenz

Der massive Einsatz von Blattgold ruft eine tiefe spirituelle und mystische Dimension hervor, die über die bloße Liebesdarstellung hinausgeht. In der byzantinischen Kunst, die Klimt so bewunderte, steht Gold für das Göttliche, das Ewige, die himmlische Dimension, die für Sterbliche unerreichbar ist. Indem er seine Liebenden in dieses übernatürliche goldene Licht hüllt, deutet Klimt an, dass ihre Liebe die materielle Welt transzendiert und sie in eine sakrale, zeitlose Dimension emporhebt, die den irdischen Zufällen enthoben ist.

Der in einen unbestimmten goldenen Dunst getauchte kosmische Hintergrund verstärkt diese Idee absoluter spiritueller Transzendenz. Die Liebenden scheinen aus Zeit und Raum entrückt; ihre Umarmung wird zur universellen Allegorie der Liebe als Kraft der Erhebung zu einer höheren, fast mystischen Realität. Es ist, als ob Klimt uns sagte: „Wahre Liebe ist reines Gold!"

Emilie Flöge: Die ewige Muse hinter dem Kuss

Die Identität der Modelle für Der Kuss bleibt offiziell ein Geheimnis, das Klimt nie gelüftet hat. Viele Kunsthistoriker glauben, es handle sich um Klimt selbst und Emilie Flöge, seine langjährige Gefährtin, eine avantgardistische Modeschöpferin und einflussreiche Geschäftsfrau im Wien um 1900.

Emilie, die Klimt zu Beginn der 1890er-Jahre kennenlernte, als sein Bruder Ernst Helene, Emilies Schwester, heiratete, war eine bemerkenswerte künstlerische und gesellschaftliche Persönlichkeit. Ihre dauerhafte, wenn auch unkonventionelle Beziehung – sie haben nie geheiratet und hatten keine Kinder – zeugt von einer tiefen Verbundenheit und außergewöhnlicher Freiheit. Emilie und ihre Schwestern gründeten 1904 den Modesalon Schwestern Flöge auf der prestigeträchtigen Mariahilfer Straße in Wien – ein kühnes unternehmerisches Wagnis für drei unverheiratete Frauen in der konservativen Wiener Gesellschaft. Man stelle sich vor: Unabhängige Frauen, die ihr eigenes Unternehmen führen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts – das blieb nicht unbemerkt!

Die Technik: Jenseits des Goldes – die Hybridisierung der Stile

Klimt schuf mit Der Kuss ein faszinierendes hybrides Werk, in dem minutiöser Realismus und dekorative Abstraktion in einer fesselnden visuellen Spannung koexistieren. Gesichter, Hände und Füße sind mit bemerkenswert sorgfältiger anatomischer Detailtreue gemalt, während der restliche Körper sich in abstrakte, geometrische Ornamentik hüllt, die jede naturalistische Tiefe verneint. Diese Gegenüberstellung erzeugt eine eindrucksvolle Modernität, die die Avantgarden des 20. Jahrhunderts vorwegnimmt – als hätte Klimt einen Fuß in der Tradition und den anderen in der Zukunft!

Die Technik kombiniert traditionelle Ölmalerei mit dem sorgfältigen Auftragen und Hämmern von Gold-, Silber- und sogar Platinblättern, direkt inspiriert von den byzantinischen Mosaiken, die Klimt in Ravenna staunend betrachtet hatte. Klimt bereitet die Fläche zunächst mit einer Ölfarbe als Haftmittel vor, schneidet dann die Metallblätter behutsam aus und trägt sie auf, bevor er weitere Schichten hinzufügt, die außergewöhnliche Textureffekte erzeugen. Das Ergebnis? Eine Oberfläche, die je nach Blickwinkel und Licht buchstäblich ihr Aussehen verändert – wie ein lebendiges Schmuckstück.

Der Kuss im Kontext des Jugendstils

Als Leitbild des österreichischen Jugendstils, im Herzen der Wiener Secession entstanden, veranschaulicht Der Kuss meisterhaft die grundlegenden Prinzipien dieser revolutionären Bewegung. Er verkörpert die angestrebte Harmonie zwischen organischer Form und geometrischer Abstraktion, beeinflusst von der Philosophie des Gesamtkunstwerks, wie es die Wiener Werkstätte förderte – einem Ansatz, der Kunst und Leben in einer ganzheitlichen Vision miteinander verknüpft.

Das Werk steht auch im Dialog mit den Anliegen des Symbolismus, einem Bewegung, mit der Klimt wegen seiner Fähigkeit, spirituelle und psychologische Realitäten jenseits des Äußeren zu suggerieren, oft verbunden wird. Diese symbolistische Dimension zeigt sich besonders in der Behandlung des Paares als Allegorie der kosmischen männlich-weiblichen Vereinigung. Um mehr über den Kontext des Symbolismus zu erfahren, lesen Sie unseren Artikel über den Symbolismus in der Malerei.

Einfluss und Nachwirkung: Ein ewiger Kuss

Als weltweit anerkanntes Meisterwerk hat Der Kuss die moderne und zeitgenössische Kunst sowie die globale Populärkultur in einem selten erreichten Ausmaß tiefgreifend beeinflusst. Er ebnete Wiener Expressionisten wie Egon Schiele und Oskar Kokoschka den Weg, die beide die Arbeit ihres Vorgängers bewunderten und studierten. Um Klimts Erbe zu entdecken, besuchen Sie unsere Seite über berühmte Künstler.

Für alle durch seine unmittelbare emotionale Dimension zugänglich, zählt das Werk zu den meistreplizierten Bildern der Welt und erscheint auf unzähligen Postern, Dekorationsobjekten, Kleidungsstücken und Schmuckstücken – ein zeitloses Symbol von Liebe und Schönheit, das die Generationen überdauert. Diese außergewöhnliche Popularität zeugt von Klimts Fähigkeit, eine universelle Ikonographie zu schaffen, die direkt zum menschlichen Herzen spricht – ein bisschen wie die Mona Lisa oder Van Goghs Sternennacht.

Der Kuss im Belvedere Wien besuchen

Visiter Le Baiser au Belvédère de Vienne

Die Österreichische Galerie Belvedere in Wien bewahrt dieses außergewöhnliche Gemälde, das im Oberen Belvedere (Upper Belvedere) in einem eigens dafür eingerichteten Saal präsentiert wird. Das Museum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass 17:30 Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Um der erheblichen Menschenmenge auszuweichen – täglich kommen Tausende von Besuchern, um diese Ikone zu bewundern – empfiehlt sich ein früher Morgenbesuch oder ein Besuch am späten Nachmittag. Glauben Sie mir: Sie werden Ihren intimen Moment mit Der Kuss nicht mit einer Horde selfie-bewaffneter Touristen teilen wollen!

Das Belvedere bietet auch andere Meisterwerke aus Klimts Goldener Periode sowie bedeutende Werke von Egon Schiele und Oskar Kokoschka, die einen vollständigen und immersiven Einblick in das Wiener Künstlergenie um die Wende zum 20. Jahrhundert geben. Jeden 14. Februar veranstaltet das Museum eine besondere „Come for a Kiss"-Veranstaltung, bei der Paare kostenlos vor dem Werk fotografiert werden können – die romantische Magie des Gemäldes wird so lebendig erhalten.

Vollständiges technisches Datenblatt

Product mockup

  • Titel: Der Kuss (Le Baiser)

  • Künstler: Gustav Klimt

  • Datum: 1907–1909

  • Technik: Öl und Blattgold auf Leinwand

  • Abmessungen: 180 × 180 cm (quadratisches Format)

  • Inventarnummer: 912

  • Aufbewahrungsort: Österreichische Galerie Belvedere, Palais Belvedere, Wien, Österreich

  • Bewegung: Jugendstil, Wiener Secession, Symbolismus

  • Periode: Goldener Zyklus (Goldene Periode Klimts)

  • Erwerb: 1908 vom österreichischen Staat für 25.000 Kronen anlässlich der Kunstschau angekauft

„Es ist nicht nur ein Kuss auf einer Leinwand, es ist eine Feier all dessen, was die Menschheit schön und lebendig macht."

FAQ: Alles über Klimts Kuss

Wer hat Der Kuss gemalt und in welcher Epoche?

Der Kuss wurde von Gustav Klimt zwischen 1907 und 1909 gemalt, während seiner berühmten Goldenen Periode, die von 1899 bis 1910 reichte. Diese Periode stellt den Höhepunkt seiner technischen Meisterschaft und seines revolutionären Einsatzes von Blattgold dar.

Was sind die genauen Maße von Der Kuss?

Das Gemälde hat ein quadratisches Format mit den genauen Abmessungen 180 cm × 180 cm – eine ungewöhnliche, monumentale Größe, die der Komposition eine besondere Harmonie und sakrale Dimension verleiht.

Wo kann man das Original von Klimts Kuss sehen?

Das Original ist dauerhaft in der Österreichischen Galerie Belvedere (Oberes Belvedere) in Wien, Österreich ausgestellt. Das Museum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Wer sind die dargestellten Figuren in Der Kuss?

Obwohl die offizielle Identität ein Geheimnis bleibt, gehen viele Kunsthistoriker davon aus, dass es sich um Gustav Klimt selbst und seine Gefährtin Emilie Flöge handelt, eine Wiener Modeschöpferin und Muse des Künstlers.

Warum verwendete Klimt Gold in seinen Gemälden?

Klimt wurde tief von seiner Reise nach Ravenna 1903 beeinflusst, wo er die strahlenden byzantinischen Mosaiken der Basilika San Vitale entdeckte. Diese Offenbarung, verbunden mit der Goldschmiedeausbildung seines Vaters, führte ihn dazu, intensiv mit Blattgold, Silber und sogar Platin zu experimentieren, um einzigartige visuelle und symbolische Effekte zu erzielen.


Um Ihre Entdeckung von Klimt und dem Jugendstil zu vertiefen:

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